Bauphysik, Regulierung und Nachhaltigkeit

Bauphysik wird zur
Zukunfts­disziplin

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Wer heute nur U-Werte und Schallschutz betrachtet, plant am Markt von morgen vorbei. Bauphysik entscheidet zunehmend über Dekarbonisierung, Klimaresilienz, Energieausweise, Materialwahl und die Zukunftsfähigkeit von Beständen.


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A – G
Energieausweis und
Sanierungs­logik
LCA
Ökobilanzierung und
Material­strategie
ESG
Portfolio- und
ESG-Perspektive

01 — Leistungen

Wobei wir unterstützen

Bauphysikalische Strategie

Strategische bauphysikalische Beratung für Neubau und Bestand. Integration von Wärmeschutz, Feuchteschutz, Schallschutz und Energieeffizienz in die frühe Planungsphase.

Neubau Bestand Strategie

Sommerlicher Wärmeschutz

Analyse und Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes, Überhitzungsrisiko-Bewertung, passive Kühlstrategien für Neubau und Sanierung.

DIN 4108-2 Hitzeschutz Klimaresilienz

Energetische Sanierung

Maßnahmenpfade für die energetische Ertüchtigung von Bestandsgebäuden. Von der Einzelmaßnahme bis zum umfassenden Sanierungsfahrplan mit Kosteneinordnung.

iSFP KfW / BAFA GEG

Energieausweis & Regulatorik

Energieausweis-Erstellung, Nachweis-Readiness für kommende EPBD-Anforderungen, Begleitung bei GEG-Novelle und regulatorischer Einordnung.

Energieausweis EPBD Regulatorik

Ökobilanzierung & Nachhaltigkeit

Gebäude-Ökobilanzierung (LCA) an der Schnittstelle zu Material- und Nachhaltigkeitskonzepten. GWP-Berechnung, KfW/QNG-Nachweise, DGNB-Zertifizierung.

LCA QNG DGNB

Portfolio-Screening

Technisches Screening für Dekarbonisierung und Priorisierung. Gebäudehülle, Anlagentechnik, Energieperformance und Modernisierungsstand strukturiert erfassen und bewerten.

Dekarbonisierung ESG CRREM
Dr.-Ing. Michael Vollmer
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02 — Team

Die Menschen
hinter München Bauphysik

München Bauphysik operiert unter dem Dach von vesta sustainability consulting. Gegründet von zwei ausgewiesenen Experten für nachhaltiges Bauen.

Dr.-Ing. Michael Vollmer

Dr.-Ing. Michael Vollmer

Geschäftsführender Gesellschafter
vesta sustainability consulting

Dr.-Ing. Hannes Harter

Dr.-Ing. Hannes Harter

Geschäftsführender Gesellschafter
vesta sustainability consulting

03 — Relevanz

Warum das Thema gerade jetzt relevant ist

Die bauphysikalische Planung verschiebt sich von der Einzelanforderung zur integrierten Zukunftsstrategie.

01

Regulierung verdichtet sich

EPBD, nationale Renovierungspläne, neue Anforderungen an Neubau, Datenqualität und Dekarbonisierung erhöhen den Handlungsdruck. Die angekündigte GEG-Novelle verschärft die Anforderungen voraussichtlich weiter.

02

Klimaresilienz wird messbar

Überhitzung, passive Kühlung und Innenraumqualität werden im Bestand wie im Neubau zu harten Planungs- und Haftungsthemen.

03

Nachhaltigkeit wird bauphysikalisch

Nicht nur Betriebsenergie, sondern auch Materialwahl, Lebenszyklus-Emissionen und Rückbaubarkeit rücken in die Entscheidung.

Bauphysik als Bindeglied

Bauphysik wird damit zum Bindeglied zwischen Technik, Recht, Nachhaltigkeit und Immobilienwert.

04 — Hot Topics

Die aktuellen Hot Topics der Bauphysik

01

Sommerlicher Wärmeschutz und Hitzeschutz

Die Frage ist nicht mehr, ob Gebäude im Sommer überhitzen, sondern wie sich Komfort ohne hohe Kühlenergie sichern lässt. Fassaden, Verschattung, Speichermassen, Nachtlüftung und robuste Hüllkonzepte werden strategisch wichtiger.

Besonders in Sanierungen und dichten urbanen Lagen wird Überhitzung zum Qualitäts- und Risikothema.

02

Lebenszyklus statt nur Betriebsenergie

Die Regulierung bewegt sich klar in Richtung Lebenszyklus-Treibhauspotenzial (GWP). Damit werden Konstruktion, Baustoffe, Ersatzzyklen und Demontagefähigkeit zu bauphysikalischen Mitentscheidern.

Gute Gebäude müssen künftig nicht nur effizient, sondern auch material- und CO₂-intelligent sein.

03

Digitale Gebäudedaten und smarter Betrieb

Energieausweise, Gebäudedaten, Monitoring, Gebäudeautomation und perspektivisch Smart-Readiness-Indikatoren verschmelzen stärker zu einer Datenbasis für Sanierung und Betrieb.

Ohne belastbare Daten wird aus technischer Planung kein skalierbares Portfoliomanagement.

04

Sanierungsstrategie auf Portfolioebene

Der Fokus verschiebt sich vom Einzelobjekt zum Maßnahmenpfad über ganze Bestände. Relevant sind Priorisierung, Sequenzierung, CAPEX-Pfade und Dekarbonisierungsrisiken.

Wer spät reagiert, erhöht das Risiko von Stranded Assets und regulatorischem Nachsteuerungsdruck.

Dr.-Ing. Hannes Harter
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05 — Regulatorik

EPBD, deutsche Umsetzung und was realistisch auf den Markt zukommt

05.24
In Kraft

EPBD-Recast in Kraft

Die Richtlinie (EU) 2024/1275 setzt den Rahmen für Nullemissionsgebäude, Renovierungspläne, Energieausweise und Lebenszyklusbetrachtungen.

12.25
EU

Entwürfe der nationalen Renovierungspläne fällig

Die EU erwartet von den Mitgliedstaaten belastbare Transformationspfade für den Gebäudebestand.

05.26
Umsetzungsfrist

Zentrale EPBD-Umsetzungsfrist

Spätestens bis zum 29. Mai 2026 müssen viele EPBD-Regelungen in nationales Recht überführt sein. Die angekündigte nationale Umsetzung ist in Vorbereitung.

01.28
Nullemission

Nullemissionsstandard für neue öffentliche Gebäude

Parallel startet die LCA-Offenlegung für neue große Gebäude über 1.000 m².

01.30
Alle Neubauten

Nullemissionsstandard für alle Neubauten

Dann greift auch die LCA-Offenlegung für alle Neubauten.

Was heute belastbar ist
EPBD-Ziele und Fristen stehen auf EU-Ebene fest Die Richtlinie (EU) 2024/1275 ist seit 28. Mai 2024 geltendes EU-Recht.
Die Richtung ist eindeutig Weniger fossile Abhängigkeit, mehr Datentiefe, mehr Lebenszykluslogik.
Energieausweise und Renovierungspläne werden wichtiger Nicht unwichtiger — die regulatorische Relevanz steigt kontinuierlich.
Was in Deutschland noch mit Vorsicht zu formulieren ist
Nationale Umsetzung noch nicht final

Die konkrete deutsche EPBD-Umsetzung ist Stand April 2026 noch nicht vollständig belastbar in Gesetzesform verifiziert.

Gebäudemodernisierungsgesetz

Der Begriff beschreibt die angekündigte GEG-Novelle. Stand April 2026 sind Eckpunkte veröffentlicht, ein abschließend verifizierter Gesetzestext liegt jedoch noch nicht vor.

Dr.-Ing. Michael Vollmer
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Ihr Experte für Regulatorik

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06 — Energieausweis

Der Energieausweis entwickelt sich vom Informationsblatt zum Datenträger

Der deutsche Energieausweis ist heute primär ein Informationsinstrument. Die EU-Logik schiebt ihn in Richtung digitaler, vergleichbarer und deutlich aussagekräftigerer Gebäudeinformation.

Energieausweis heute

Informationsinstrument nach GEG

Information über energetische Eigenschaften Nach GEG dient der Energieausweis heute ausschließlich der Information über die energetischen Eigenschaften eines Gebäudes.
Bedarfs- oder Verbrauchsausweis Er wird je nach Gebäudetyp und -alter als Bedarfs- oder Verbrauchsausweis ausgestellt.
Gültigkeit: zehn Jahre Die Gültigkeit beträgt grundsätzlich zehn Jahre ab Ausstellungsdatum.
Energieausweis morgen

Digitaler Datenträger nach EPBD

Harmonisiertes, digitales System Die EPBD verlangt ein stärker harmonisiertes, digitales und maschinenlesbares System.
EU-weite Klassen A bis G Klasse A steht für Nullemissionsgebäude, Klasse G für die national schlechtesten 15 % des Bestands.
Erweiterte Datentiefe Empfehlungen zur Verbesserung, Daten zur Gebäudehülle, technische Systeme und perspektivisch weitere Nachhaltigkeitsindikatoren.
Unterschätzte Relevanz

Wer Energieausweise nur als Pflichtdokument sieht, unterschätzt ihre künftige Rolle für Investitionsentscheidungen, Vermietung, Verkauf, Reporting und Sanierungssteuerung.

Dr.-Ing. Hannes Harter
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07 — Nachhaltigkeit

Bauphysik an der Schnittstelle zu Nachhaltigkeit und Ökobilanzierung

Die klassische bauphysikalische Optimierung reicht künftig nicht mehr aus, wenn sie nur den Betrieb betrachtet. Relevant wird der ganze Lebenszyklus.

Betriebsenergie

Heiz-, Kühl- und Lüftungsbedarf bleiben zentral, aber sie sind nur noch ein Teil der Gesamtbetrachtung.

Graue Emissionen

Konstruktion, Baustoffwahl, Ersatzzyklen und Rückbau schlagen direkt auf die CO₂-Bilanz durch. Mehr dazu auf unserer Wissensplattform Gebäude-LCA.

Nachweis- und Förderfähigkeit

Nachhaltigkeitsbewertungen wie QNG machen Material- und Lebenszyklusdaten für viele Projekte wirtschaftlich relevant.

Integration statt Silodenken

Für die Praxis bedeutet das: Bauphysik, TGA, Architektur, Ausschreibung und Nachhaltigkeitsberatung müssen früher zusammengedacht werden. Gute Lösungen entstehen dort, wo Wärmeschutz, Feuchtesicherheit, Behaglichkeit, Emissionsbilanz und Ausführbarkeit nicht gegeneinander, sondern miteinander optimiert werden.

Gebäude-Ökobilanzierung (LCA)

Die Berechnung und Offenlegung des Lebenszyklus-Treibhauspotenzials (GWP) wird ab 2028 für neue Gebäude über 1.000 m² und ab 2030 für alle Neubauten vorgesehen. Unsere Wissensplattform bietet vertiefte Informationen.

Dr.-Ing. Michael Vollmer
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08 — Portfolio-Perspektive

Was das für Gebäude und Portfolien der Zukunft bedeutet

01

Weniger Bauchgefühl, mehr Maßnahmenpfade

Bestände brauchen belastbare Sanierungsfahrpläne mit technischer Tiefe, Kostenschritten und Prioritätenlogik.

02

Höhere Datenanforderungen

Portfolios müssen Gebäudehülle, Anlagentechnik, Energieperformance, Modernisierungsstand und perspektivisch Lebenszyklusdaten strukturiert zusammenführen.

03

Wachsende Übergangsrisiken

Wenn Gebäude regulatorische, energetische und klimabezogene Anforderungen verfehlen, steigt das Risiko von Wertabschlägen, höherem CAPEX-Druck und eingeschränkter Exit-Fähigkeit.

Bauphysik als Kernbaustein

Bauphysik wird damit zu einem Kernbaustein für Dekarbonisierungsstrategien, ESG-Readiness und die Vermeidung von Stranded Assets.

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11 — Podcast

Zum Reinhören

Nachhaltigkeit Uncut

Der Podcast über zukunftsfähiges Leben und Bauen, nachhaltiges Wirtschaften und die Herausforderungen unserer Zeit.

Nachhaltigkeit Uncut
09 — FAQ

Häufige Fragen

Ist das Gebäudemodernisierungsgesetz schon beschlossen?

Stand April 2026 sollte das nicht als gesicherte Rechtslage kommuniziert werden. Belastbar sind die EU-Vorgaben der EPBD und die Erwartung einer deutschen Umsetzung, nicht aber ein abschließend verifizierter Bundesgesetzestext unter diesem Namen. Mehr Informationen auf gebaeudemodernisierungsgesetz.info.

Wird der Energieausweis künftig wichtiger?

Ja. Die regulatorische Richtung geht klar zu mehr Vergleichbarkeit, Digitalisierung und Datentiefe. Für Marktkommunikation, Sanierungsplanung und Investitionsentscheidungen wird der Energieausweis wichtiger, nicht nebensächlicher.

Warum wird Ökobilanzierung für die Bauphysik relevanter?

Weil sich die Anforderungen vom reinen Betriebsenergie-Blick zur Lebenszyklus-Betrachtung verschieben. Damit beeinflussen Baustoffe, Konstruktion und Ersatzzyklen die Zukunftsfähigkeit von Gebäuden wesentlich stärker.

Was ist für Portfolios der wichtigste erste Schritt?

Ein belastbares technisches Screening. Erst wenn Gebäudehülle, Anlagentechnik, Energieperformance, Überhitzungsrisiken und Modernisierungsstände strukturiert vorliegen, lassen sich Maßnahmenpfade sinnvoll priorisieren.

Kontakt

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Ob einzelnes Objekt oder großes Portfolio: wir analysieren Ihre Ausgangssituation und zeigen Ihnen den effizientesten Weg zur Zukunftsfähigkeit.

Dr.-Ing. Michael Vollmer
Dr.-Ing. Michael Vollmer
Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter
vesta sustainability consulting
Dr.-Ing. Hannes Harter
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Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter
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